XXX - Aus der Jugendzeit


Draußen fraß das Grau des Novembernachmittags die letzten Reste des Tageslichts. Die Welt atmete den schweren, feuchten Duft von moderndem Laub und kaltem Regen, doch hinter den Fensterscheiben von Manuelas Zimmer stand die Zeit still. Der Raum war erfüllt vom Aroma brennenden Wachses und dem süßlichen Parfüm, das auf ihrer warmen Haut tanzte. Manuela wusste um die Macht ihrer Silhouette; ihr weicher Pullover verbarg kaum das Beben ihrer Brust, während der kurze Rock die kühle Zimmerluft provozierte. Als das ferne Geräusch der zuschlagenden Haustür den Aufbruch ihrer Eltern verkündete, blieb nur noch das Knistern der Schallplatte als Zeuge unserer Nähe.

„Spürst du, wie die Luft vibriert?“, flüsterte sie, während sie sich auf der Couch gegen mich lehnte. Ein tiefer, forschender Blick suchte den meinen, bevor unsere Lippen sich fanden. Es war ein Verschmelzen, bei dem ich das Salz ihrer Haut und die weiche Nachgiebigkeit ihres Mundes kostete. Ich ließ meine Hand unter den Saum ihres Rockes gleiten und suchte die samtige Weichheit ihrer Schenkel. Es war, als würde man blind über feinste Seide streichen, die unter der Berührung zu glühen begann.

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