Der Morgen der roten Blüte
Der vorletzte Morgen in Andalusien erwacht in einem unheilvollen, tiefroten Schein. Als wir uns im großen Doppelbett recken, bemerkt Ingrid, dass ihre monatliche Blüte begonnen hat. Es ist kein Hindernis, sondern ein neues, sakrales Element unserer Gier. Rebecca und ich ziehen unsere Zeigefinger durch Ingrids heiße Grotte und ziehen sie schmierig-rot, dickflüssig und metallisch duftend wieder heraus.
Ohne ein Wort reicht Rebecca mir ihren besudelten Finger. Ich umschließe ihn mit meinen Lippen, genieße den herben Geschmack von Ingrids Blut, während ich der kleinen, bebenden Zigeunerin den gleichen Genuss an meiner Hand gönne. Das Blut ist unser Siegel; es schmeckt nach Eisen, nach Leben und nach der totalen Absage an jede bürgerliche Moral.
Das Sakrament im antiken Waschhaus
Wir beschließen, die flirrende Hitze der Finca gegen die bedrückende Enge des nahen spanischen Dorfes zu tauschen. Am Ortseingang finden wir das alte, halboffene Waschhaus. Es riecht dort nach jahrhundertealter Arbeit und dem beißenden Dunst von Urin, den die Männer des Dorfes auf ihrem Heimweg von der Bodega an den Steinwänden hinterlassen haben.
"Mir läuft das Blut heiß an den Schenkeln herab", flüstert Ingrid, und ihre Augen glänzen fiebrig. In der schattigen Kühle des Waschhauses sinkt sie auf den schmutzigen Steinboden. Ich knie mich über sie. Mit gierigen, langen Zügen lecke ich die purpurnen Rinnsale auf, die von ihrer Mitte über die weiche, weiße Haut ihrer Innenschenkel fließen.
Neben uns steht Rebecca. Sie hat ihr kurzes Kleid bis unter die Achseln gerafft und fingert sich in einem rasenden Rhythmus zum Orgasmus. In einem weiten, heißen Bogen spritzt ihre Lustflüssigkeit über Ingrids Gesicht und vermischt sich dort mit dem Blut und meinem Speichel zu einer Maske der totalen Entweihung. Als ich Ingrid schließlich zum Höhepunkt lecke, schmecke ich das Dorf, den Staub und die unbändige Weiblichkeit ihrer Säfte.
Die Sünde in der Sakristei
Als Rebecca auf die beiden Jungen zugeht, liegt eine unerträgliche Spannung über dem Marktplatz. Ingrid und ich beobachten von der Terrasse aus, wie die drei im gähnenden, dunklen Schlund des Kirchenportals verschwinden. Die schwere Eichentür fällt mit einem dumpfen Hall ins Schloss und lässt uns in der gleißenden andalusischen Mittagshitze zurück.In der Kühle des Tabus
Drinnen empfängt sie die plötzliche, klamme Kühle von altem Stein und Weihrauch. Der Geruch der Kirche – eine Mischung aus Kerzenwachs, Staub und jahrhundertealter Buße – steht im krassen Gegensatz zu dem animalischen Moschus, den Rebecca verströmt. Sie führt die beiden sichtlich zitternden Jungen am Hauptschiff vorbei in die kleine, schattige Sakristei.
Dort, zwischen den schweren Brokatgewändern der Priester und den silbernen Kelchen, gibt es kein Halten mehr. Rebecca hebt ihr Kleid, unter dem sie noch immer die getrockneten Spuren des Hengstes und Ingrids frisches Menstruationsblut trägt. Die Knaben, hin- und hergerissen zwischen religiöser Ehrfurcht und einer alles verzehrenden, pubertären Gier, werden von ihr wie Wachs in den Händen geformt.
Die Entweihung
Sie zwingt sie auf die Knie, direkt auf den steinernen Boden, während sie sich auf den schweren Holztisch stützt, auf dem sonst die liturgischen Geräte vorbereitet werden. Es ist ein Akt der totalen Dominanz. In der sakralen Stille hört man nur das hastige Atmen der Jungen und das feuchte Schmatzen ihrer hastigen Bewegungen. Rebecca fordert alles. Sie will die unschuldige, unverbrauchte Energie dieses Ortes entweihen.
Es dauert nur wenige Minuten, bis die angestaute Spannung der Knaben bricht. In der Sakristei findet keine Liebe statt, sondern eine rituelle Entladung. Die Jungen, völlig überfordert von der rohen Weiblichkeit und der provokanten Besudelung Rebeccas, entleeren sich hastig. Sie nutzt ihre Hände und ihr Gesicht, um jeden Tropfen ihres weißen, zähen Spermas aufzufangen – als wäre es ein unheiliges Sakrament.
Die Rückkehr der Sünderin
Als die Tür sich wieder öffnet und Rebecca in das blendende Sonnenlicht des Marktplatzes tritt, wirkt sie wie eine dunkle Heilige. Ihr Gesicht ist gezeichnet von der Tat: Das Sperma der Knaben klebt in dicken, weißen Schlieren auf ihren Wangen und ihrer Oberlippe, vermischt mit dem Staub der Kirche.
Sie geht erhobenen Hauptes über den Platz, an den alten Frauen vorbei, die mit ihren Rosenkränzen auf den Bänken sitzen. Sie trägt die Schande wie eine Trophäe. Zurück auf der Terrasse sinkt sie neben Ingrid nieder.
Ingrid zögert keine Sekunde. Mit einer fast rituellen Langsamkeit führt sie ihre Zunge über Rebeccas Gesicht, nimmt das fremde Sperma in sich auf und vermischt es mit ihrem eigenen Speichel. Wir sitzen dort, mitten im Dorf, und zelebrieren unsere Verkommenheit, während wir unseren Sangria mit unserem heißen, körpereigenen Sekt aufgießen. Wir trinken auf die Sünde, die wir gerade mitten ins Herz der Tradition getragen haben.
Rebeccas Erbe: Das dunkle Geheimnis
Zurück in der Finca finden wir Rebecca am Nachmittag allein im Apartment. Sie hockt nackt auf den kühlen Bodenfliesen. Zwischen ihren Beinen liegt ein dampfender, brauner Haufen – das letzte, ultimative Tabu. Mit einer meditativen Ruhe beginnt sie, die Masse in ihre Haut einzureiben. Zuerst die Brüste, dann das Gesicht, bis sie vollkommen unter der dunklen, herben Schicht verschwindet.
Der Geruch ist betäubend animalisch. Statt Abscheu spüren Ingrid und ich eine primitive, archaische Geilheit. Als wir auf sie zugehen, erzählt Rebecca mit belegter Stimme von jener schicksalhaften Nacht ihrer Schulzeit:
"Es war die Klassenfete in der Waldhütte", flüstert sie, während sie sich die Masse tief in ihre Grotte massiert. "Ich suchte die Waschräume und fand Ulla". Ingrid und ich zögern nicht länger. Wir stürzen uns in diese schmutzige Vereinigung. Ich dringe in Rebeccas besudelte Grotte ein, während Ingrid die Masse von ihren Brüsten abnimmt. Wir schmecken die Erde, die Verdauung, das pure Leben in seiner extremsten Form. Nach dem gemeinsamen Orgasmus liegen wir erschöpft auf dem Boden, drei Körper, die Farbe, Geruch und Geschmack von Rebeccas Innerstem angenommen haben.
Rebecca nutzte unsere Erschöpfung, um ausführlicher von ihrem erlebnis mit Ulla zu erzählen.
Das Erbe der Schande: Ulla und die Nacht der Entgrenzung
Es war eine schwüle Sommernacht gegen Ende der Schulzeit. Die Klassenfete in der abgelegenen Waldhütte war in vollem Gange, die Luft geschwängert vom Geruch billigen Alkohols und dem süßlichen Qualm illegaler Joints. Rebecca, benebelt von den ersten Zügen eines geteilten Sticks, suchte die Abgeschiedenheit der sanitären Anlagen, um der dröhnenden Musik für einen Moment zu entkommen.
Doch was sie in den gefliesten, neonbeleuchteten Waschräumen fand, war keine Stille, sondern eine Offenbarung.
Die Begegnung im Duschraum
Aus dem hinteren, ungenutzten Duschbereich drang ein rhythmisches Schmatzen und das schwere Atmen einer Frau. Als Rebecca den Duschvorhang beiseiteschob, erstarrte sie. Dort, inmitten der kalten, weißen Kacheln, hockte Ulla. Die blonde, kurvige Mitschülerin, die sonst eher unauffällig wirkte, war vollkommen nackt. Unter ihr, auf dem harten Boden, lag die dampfende Hinterlassenschaft ihres eigenen Körpers.
Rebecca sah fasziniert zu, wie Ulla mit einer fast rituellen Langsamkeit ihre Hände in die weiche, braune Masse tauchte. Es gab kein Zögern, keinen Ekel – nur eine tiefe, konzentrierte Hingabe. Ulla begann, sich die Substanz über die prallen Schenkel zu streichen, massierte sie wie kostbares Öl in ihre Haut, bis sie ihre üppigen Brüste erreichte. Der herbe, animalische Geruch füllte den kleinen Raum und vermischte sich mit dem chemischen Duft der Reinigungsmittel.
Die Infektion der Sinne
"Komm her, Rebecca", flüsterte Ulla, ohne den Blick von ihrem eigenen, beschmierten Körper zu lassen. Der Schock in Rebeccas Verstand wurde von einer harten, pulsierenden Geilheit überlagert, die sie so noch nie gespürt hatte. Es war, als würde eine uralte Sperre in ihrem Inneren brechen.
Langsam entledigte sich Rebecca ihres Kleides. Die Kühle der Fliesen an ihren nackten Füßen bildete den krassen Gegensatz zu der Hitze, die von Ullas Körper ausging. Als Rebecca vor ihr niedersank, bot Ulla ihr ihre schmierigen Hände dar. Rebecca zögerte nur eine Sekunde, dann führte sie Ullas Finger in ihren Mund. Der Geschmack war überwältigend – bitter, erdig, absolut tabu. Es war der Geschmack der totalen Unterwerfung unter die Natur.
Das schmutzige Bündnis
In einem Rausch aus Berührungen begannen sie, sich gegenseitig einzureiben. Rebecca spürte die warme Textur von Ullas Ausscheidungen auf ihrer eigenen Haut, während sie gleichzeitig ihren eigenen Darm entleerte, um das Opfer zu vervollständigen. Sie wurden zu zwei bronzefarbenen Statuen aus Fleisch und Exkrementen, die in der Mitte des Raumes ineinander verschmolzen.
Ulla führte Rebeccas Hand tief in ihre eigene, nun völlig verschmierte Grotte. Das Gleiten war unnatürlich leicht, die Reibung erzeugte eine Elektrizität, die beide Frauen zum Zittern brachte. Sie leckten sich gegenseitig die Gesichter sauber, nur um sie Sekunden später wieder mit der braunen Masse zu maskieren.
Die Reinigung und das Siegel
Als die Ekstase schließlich in einem fast schmerzhaften Orgasmus gipfelte, lagen sie noch lange unter dem kalten Strahl der Dusche. Das Wasser färbte sich dunkel, während die Reste ihres Spiels im Abfluss verschwanden. Doch der Geruch – dieser animalische, tiefe Duft – schien in ihre Poren eingewandert zu sein.
Sie verließen den Waschraum als zwei andere Menschen. Niemand auf der Fete ahnte, dass unter ihren frisch gewaschenen Kleidern die Haut noch immer nach der dunklen Erde ihres Inneren roch. Von diesem Moment an waren sie durch ein schmutziges Geheimnis verbunden, das keine Worte brauchte. Ulla hatte Rebecca die Tür zu einer Welt gezeigt, in der es keine Zivilisation mehr gab – eine Welt, in die sie Ingrid und dich nun, Jahre später in Andalusien, mitgenommen hatte.
Das letzte Abendmahl und die Heimkehr
Das letzte Abendessen in der Finca ist kein gewöhnliches Mahl; es ist ein bizarres Abendmahl unserer gemeinsamen Verkommenheit. Wir sitzen in der dämmrigen Kühle des Wohnraums, die Terrassentür weit geöffnet, sodass der Duft von Pinien und staubiger Erde hereinströmt und sich mit dem schweren, animalischen Bukett vermischt, das von unseren Körpern aufsteigt.
Das Mahl der Sünder
Wir haben den Tisch nicht gedeckt. Die Reste der andalusischen Delikatessen – Oliven, scharfer Schinken, Brot und dunkler Rotwein – stehen wahllos auf der harten Holzoberfläche. Ingrid sitzt am Kopfende, ihre Beine weit gespreizt, das weiße Baumwollkleid, das sie sich übergestreift hat, ist im Schritt bereits von einem dunklen, unregelmäßigen Fleck ihres Blutes gezeichnet. Es ist ihre Trophäe des Tages.
Rebecca sitzt zu ihrer Linken. Die Spuren der Sakristei sind noch immer in ihrem Gesicht zu sehen; das getrocknete Sperma der Knaben hat ihre Haut an den Wangen gestrafft und glänzt im fahlen Schein der Kerze wie eine unheilige Kriegsbemalung.
Die Rekapitulation des Tabubruchs
"Erzähl es uns noch einmal", flüstert Ingrid, während sie sich ein Stück Brot nimmt und es direkt in das Blut an ihrem eigenen Schenkel tupft, bevor sie es langsam kaut. "Wie haben sie sich angefühlt, die Knaben Gottes?"
Rebecca lächelt, und das Weiß des getrockneten Spermas bricht in feinen Rissen um ihren Mund. "Sie waren wie Opfertiere", sagt sie leise. "Ihre Hände haben gezittert, als sie meine Haut berührten, die noch nach dem Hengst und nach dir roch, Ingrid. Sie haben den Schmutz unserer Reise eingeatmet, während sie in mir ihre Unschuld verloren haben. Es war kein Sex, es war eine rituelle Entweihung des heiligen Bodens."
Ich schenke den schweren Rotwein nach, doch bevor ich ihn den Frauen reiche, entleere ich meine Blase direkt in den Krug. Der dampfende, gelbe Strahl vermischt sich mit dem tiefroten Saft der Trauben. "Auf die Sakristei", sage ich und reiche den Krug herum. Wir trinken alle, genießen die metallische Note des Weins, die Wärme meines Sekts und den herben Nachgeschmack der Sünde.
Das Blut und die Erde
Ingrid führt meine Hand unter ihr Kleid. "Spürst du es?", fragt sie. "Mein Körper reinigt sich von der alten Welt, während er Platz schafft für das, was wir heute im Heu und in der Kirche empfangen haben." Ich ziehe meine Finger zurück, sie sind nass und purpurrot. Ich führe sie zu Rebeccas Mund, und sie leckt sie mit einer Hingabe ab, die jede Form von Ekel längst hinter sich gelassen hat.
Wir sitzen stundenlang da, während die Kerze langsam herunterbrennt. Wir sprechen über den Hengst, dessen Geruch noch immer in unseren Haaren klebt, über den Bauern, der uns beobachtete, und über die Knaben, die heute Nacht vermutlich kein Auge zutun werden.
Der Schatten von Ulla
"Morgen verlassen wir diesen Ort", sagt Rebecca schließlich und blickt in die Dunkelheit der andalusischen Nacht. "Aber wir nehmen den Gestank und das Blut mit. Wir sind bereit für Ulla. Wir haben bewiesen, dass wir die Erde nicht nur berühren, sondern in ihr aufgehen können."
Das Abendessen endet nicht mit dem Abräumen des Tisches. Wir lassen die Reste liegen, lassen den Wein und das Blut auf dem Holz antrocknen. Wir legen uns nackt auf den Boden, in den Staub, den wir von unseren Wanderungen mitgebracht haben, und schlafen in einem Knäuel aus Gliedmaßen ein, während die kühle Nachtluft über unsere ungewaschene, gezeichnete Haut streicht.

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