Der Tanz und die Geißelung
Immer schneller tanzen die Frauen um das Feuer. Der Rhythmus der Rassel wird hart und unerbittlich. Die Frauen greifen nach den fest gebundenen Reisigbündeln aus Birken- und Tannenweiden. Es ist kein Akt der Grausamkeit, sondern eine rituelle Reinigung, um den Geist durch den Schmerz des Körpers zu befreien. Mit schwingenden Bewegungen lassen sie die Ruten auf die nackte Haut der anderen niederfahren.
Das Klatschen des Holzes auf das feuchte Fleisch vermischt sich mit dem Knistern des Feuers. Wo die Ruten die Rücken, Brüste und Schenkel treffen, zeichnen sich erst weiße, dann tiefrote Striemen ab, bis blutige Streifen die Haut zieren. Der Schmerz schlägt in Ekstase um; jede Schramme ist ein Siegel der Zugehörigkeit. Ein junges Mädel tritt aus dem Kreis, lässt sich vor dem lodernden Feuer nieder. Die anderen Frauen tanzen mit wiegendem Becken über das Mädchen hinweg. Die Rassel verstummt und sieben Hexen setzen sich im Kreis um das jungfräuliche Mädchen.
Die Weihe der Sinne
Langsam bewegen sich wohlgeformte Hände mit langen Fingern auf den heißen Körper des Mädchens zu und berühren dessen volle Lippen, die üppige Brust und die Scham. Das Mädchen kreist erregt mit seinem Unterleib. Ermuntert durch die Begierde der jungen Aspirantin gleitet nun eine Hexe nach der anderen mit ihrem Körper über sie hinweg. Siebenmal das gleiche lustvolle Ritual. Jede der Wollüstigen verbirgt ihr Gesicht an der Haut des Mädchens, küsst sie, genießt Geruch und Geschmack und bewegt sich höher. Die Brüste der Frauen treffen sich; jeweils die obere bietet der jungen Frau Mund und Körper zum Kusse.
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